Anfeuern- gewusst wie

Anfeuern und die Umwelt schonen

Nehmen Sie zum Beispiel 4 trockene Tannenholzscheite mit einem Querschnitt von ca. 3 x 3 cm und einer Länge von ca. 20 cm sowie eine Anzündhilfe wie beispielsweise wachsgetränkte Holzwolle. Stellen Sie die 4 Scheite und die Anzündhilfe wie abgebildet zusammen. Im Ofen oder Cheminée wird die Anzündhilfe oben auf dem Brennstoffstapel aufgebaut. Je nach Platzverhältnissen schichten Sie das Brennholz ungekreuzt oder als Kreuzbeige auf. Die dicken Scheite werden unten platziert, die dünneren obendrauf geschichtet. Wichtig ist, dass der Abstand zwischen den einzelnen Holzscheiten genügend gross ist. Dieser sollte etwa 1 cm und bei der Kreuzbeige etwas mehr betragen.

Hart- oder Weichholz?

Das Hartholz von Laubbäumen wie Buche und Birke hat einen höheren Heiz- oder Energiewert als das Weichholz von Nadelbäumen wie Fichte oder Kiefer. Während der Heizphase sollte vor allem auf Harthölzer zurückgegriffen werden, denn sie haben eine längere Brenndauer – und das bedeutet auch längere Nachlegeintervalle. Buche und Birke geben viel Glut und erzeugen daher eine lange und konstante Wärme. Sie ergeben auch ein schönes Flammenbild, während der Eiche zwar einen hohen Heizwert hat, aber ein nicht so schönes Feuerbild erzeugt.

Zum Anfeuern dagegen empfiehlt sich Weichholz, das in der Anheizphase schnell eine hohe Betriebstemperatur erzeugt, die für eine saubere Verbrennung nötig ist.